Baum Christina Hostettler Logo Christina Hostettler Praxis Connections
  Fasten als Weg zu Gesundheit und mehr Lebensqualität
Home
Heaven-Earth Connection
Connections Lebenshilfe
Human-Dolphin Connection
Soul Connection CD-Tonbuch
Erfahrungsberichte und Presse
Preisliste
Porträt
Kontakt

Ein Plädoyer von Christina Hostettler, die selbst seit vielen Jahren positive Erfahrungen damit gesammelt hat. Sie leitet Fastenseminare in der für den Fastenprozess förderlichen Mondphase und verabreicht täglich frisch zubereitete biologische Frucht- und Gemüsesäfte und Brühen, sowie Tees aus spezifischen Kräutermischungen.

Dieser Artikel wurde in einigen Zeitschriften für Gesundheit, Lifestyle und Naturheilkunde publiziert. Er fasst zusammen, was es mit dem Fasten auf sich hat, warum Fasten nicht Hungern ist, warum dem Fasten gegenüber zu Unrecht viele Vorurteile bestehen und wie eine Heilfastenkur helfen kann, wieder zu Fitness und Wohlbefinden zu gelangen.

Fasten hat eine lange Tradition:

Schon 460 v.Chr. beschrieb der griechische Arzt Hippokrates die heilsamen Wirkungen des Fastens.

Fast jede Religion kennt das Fasten und nutzte es als Ritual, das die Menschen auf ihrem Weg unterstützte. Der Geist wurde dabei erhoben, die Seele befreit und der Körper gleichzeitig gereinigt. Es war eine Zeit der Bewusstwerdung und inneren Einkehr. Schon die ESSENER fasteten regelmässig. Das war die wichtigste Voraussetzung für Ihre heilerische Tätigkeit. Sie sahen den Körper als Tempel des Geistes und nutzten diesen tiefgehenden Reinigungsprozess, um sich auf allen Ebenen für die Manifestation des Geistigen resp der heiligen universellen Kraft vorzubereiten.

Heute kann man den Zustand einer Religion an ihrem Fastenverständnis messen. Die den frühen Christen auferlegte lange Fastenzeit von Aschermittwoch bis Ostersonntag, verhinderte wohl die angestrebte Verbreitung des Glaubens, und so verbannten die Kirchenpolitiker dieses Ritual in die Klöster. Dort begannen dann die Mönche die strengen Regeln zu reformieren. Im bayrischen Raum z.B. entstanden die Klosterbrauereien, die mit Starkbier als nahrhaftem Getränk die Härten der Fastenzeit erleichterten. Später fanden die Mönche, dass Fasten wohl nur bedeuten könne kein Fleisch zu essen, und irgendwann beschloss die Kirche, dass Fisch kein Fleisch sei... Und die Fastentradition war bis auf einige Worthülsen abgeschafft.

Gute Gründe, um zu fasten:

Unsere moderne Lebensweise mit allem möglichen Überfluss, unsere fehlerhaften Ernährungsgewohnheiten und eine schadstoffbelastete Umwelt haben einige Kehrseiten: Vitalitätsverlust, Müdigkeit, Angespanntheit, Schlafstörungen, Konzentrationsmangel, Erschöpfungs- und Angstzustände bis Aggressivität und Depression, alle generell bekannt als Stress-Syndrome. Denaturierte, sterilisierte Lebensmittel, Umweltbelastung, Gifte, Missbrauch von Medikamenten und Stress verursachen nicht nur eine zunehmende Übersäuerung des Körpers, die lebenswichtige Stoffwechselvorgänge behindert, sondern beeinträchtigt auch unsere Leistungsfähigkeit, führt zu Mineralstoffmangel und bringt die Abwehrkräfte im Organismus zum Erlahmen. Gift- und Abfallstoffe werden nicht mehr schnell genug abgebaut und ausgeschieden, was das Risiko einer Selbstvergiftung des Körpers in sich birgt. Folgen davon könnten Gesundheitsstörungen sein wie Infektionen, Rheuma, Entzündungen, Polyarthritis, Akne, Psoriasis und andere Hauterkrankungen, hoher Blutdruck, Migräne, Allergien, Verdauungsprobleme, Durchblutungsstörungen, chronische Schmerzzustände, Immundefizite bis hin zu MS, etc.

Heilfasten ist eine effiziente Gesundheitsvorsorge:

Der Gewinn durch Fasten ist hoch, denn der Körper baut in dieser Zeit alles ab, was ihn belastet, was er nicht braucht, was ihn stört und krank macht. Was der Körper aber niemals abbaut ist
  • Brauchbares (z.B. Herz oder Muskel)
  • Funktionierendes (alle Organtätigkeiten)
  • Lebensnotwendiges (z.B. die Steuerungseinrichtungen)
Hinter diesem natürlichen Gesetz, das dem menschlichen Körper einprogrammiert ist, steckt das eigentliche Geheimnis des Fastens. Und auf diese hohe innere Sicherheit unseres Körpers dürfen wir uns verlassen!

Die wunderbaren Geschenke eines Fasten-Rückzugs:

  • Entgiftung, die nicht bei der Körperebene endet, sondern alle Ebenen unserer Existenz einschliesst . (Als Sondermüll könnte man auch "giftige Gedanken" und das "Gift der Geschwätzigkeit" bezeichnen!)
  • Lösung aus Abhängigkeiten
  • Entstauung von verschlacktem Gewebe, das dadurch straffer und schmerzfrei wird (z.B. bei Cellulite).
  • Stärkung des Immun- und Lymphsystems
  • Entlastung von Herz- und Kreislauf
  • Ernährungsumstellung leicht gemacht: Zurückfinden zu massvollen Essgewohnheiten und sinnvollem Geniessen, denn der Fastende versetzt sich selbst in die Lage zu spüren, was er braucht. Fasten bringt die Sättigungssignale zurück.
  • Gewichtsverlust: wahrscheinlich die schnellste, angenehmste und ungefährlichste Methode, um überflüssige Pfunde loszuwerden. Kniegelenke, Füsse, Bandscheiben und Wirbelsäule werden entlastet. (Hier ist darauf zu achten, dass es nicht zu einer Null-Diät verkommt, die nur noch den Körper betrifft.)
  • Erhaltung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit (Wechseljahre, midlife-crisis des Mannes, Steigerung der Lebenskraft.)
  • Schöne Haut, Straffung aller Bindegewebe, strahlende Augen
  • Die Chance, vorzeitige Alterungsvorgänge zu vermeiden

Und ein nicht zu unterschätzender Gewinn:

Das Erleben der seelischen Dimension des Loslassens, wenn Körper und Seele Hand in Hand arbeiten. Ein entlasteter Körper und entschlackter Darm geben Raum für seelisch-geistige Inhalte. Die Fastenzeit begünstigt das Einleiten von Veränderungen (Lebensweise, Verhalten). Denn: "Wo nur die Röcke und Hosen, aber nicht das Bewusstsein weiter wird, ist die Fastenkur insgesamt misslungen!" (R. Dahlke)

Deshalb sind Kursinhalte, die den Fastenprozess nachhaltig ganzheitlich unterstützen, in meiner Erfahrung eine Voraussetzung, um diese Aus-Zeit optimal zu nutzen. Ausserdem macht es Spass, sich im tragenden Kreis von Mitfastenden auf Neues einzulassen. Mancher fühlt sich dann angeregt, auf eine Entdeckungsreise zu sich selbst zu gehen und versucht, die spirituelle Dimension seiner Existenz zu erfassen.

Warum Fasten nicht Hungern ist:

Als Faustregel gilt: Wer hungert, fastet nicht.
Fasten hat nichts mit Entbehrung und Mangel zu tun, sondern ist ein freiwilliger Verzicht auf Nahrung.
Fasten ist eine naturgegebene Form menschlichen Lebens und betrifft den ganzen Menschen.
"Durch Fasten überleben" war für Menschen und für Tiere schon immer eine biologische Notwendigkeit. Ohne diese Fähigkeit wären ganze Völker ausgestorben.

Fasten bedeutet, dass der Organismus durch innere Ernährung und Eigen-steuerung aus sich selbst leben kann. Das Umschalten von Essen auf Fasten geschieht von selbst. Die beiden Programme "Ernährung von aussen" und "Ernährung von innen" laufen automatisch ab.

Die richtige Umschaltung von Energie-Programm Nr. 1(Essen nach Mass = Kraft und Wärme aus Nahrung) auf Nr. 2 (Fasten = Kraft und Wärme aus körpereigenen Depots) wird vorbereitet durch
  • das Wissen um die im Menschen vorprogrammierte Fähigkeit zum Fasten
  • das Vertrauen in die Ungefährlichkeit dieses natürlichen Weges
  • den freiwilligen Entschluss, auf feste Nahrung und Genussmittel für eine begrenzte Zeit zu verzichten
  • eine gründliche Darmentleerung, als Signal zum Umschalten und Einleitung des Fasten
Das endgültige "Ja zum Fasten" kommt nach Beginn der Fastenzeit, wenn der Erstfastende überraschend erlebt, dass er keinen Hunger hat, sich wohl fühlt und leistungsfähig ist. (Wäre dem nicht so, könnte ich als Mitfastende meine Gruppe, in der ich sowohl körperliche Aktivität wie auch anspruchsvolle seelisch-geistige Themen vermittle und bearbeite, nicht mehr professionell begleiten.)

Alle Organe des Gesunden arbeiten auch beim Fasten so sicher und selbstverständlich wie immer. Daraus ergibt sich wachsendes Vertrauen auf die automatische Selbststeuerung des Körpers. Und aus der Erfahrung, dass Leben ohne Nahrung für beschränkte Zeit möglich ist, gewinnt der Fastende jene innere Sicherheit, die von Nichtkennern des Fastens meist bewundert wird. Diese befürchten Entbehrungen, Krankheiten und sogar den Tod. Solche weitverbreitete Vorurteile halten sich erstaunlich hartnäckig.

Tatsache ist, dass die dem Fasten angelasteten schwerwiegenden körperlichen Störungen nur bei mangelnder Flüssigkeitszufuhr eintreten würden oder bei Menschen mit absoluten Kontraindikationen, wie z.B. schwangere od. stillende Mütter, Magersüchtige, bei Psychosen, eingeschränkter Nieren- und/oder Leberfunktion, bei akuten Magengeschwüren.

Beste Erfahrungen machen sogar Alkohol- und Nikotinsüchtige, die ohne wesentliche Abstinenzsymptome die Fastenkur überstehen und in der Folge eine echte Chance haben, suchtfrei zu bleiben. Auch Migränepatienten können oft - nach einer entsprechend begleiteten Fastenwoche - anfallsfrei im Leben stehen. Sogar Stress- und Burn-out-Syndrome verschwinden in der Regel.

Abschliessend ist hinzuzufügen, wie ausserordentlich wichtig es ist - zur Erhaltung des Fasteneffekts (und das gilt auch für eine erfolgreiche Gewichtsregulation) - Erkenntnisse und gemachte Erfahrungen am Ende des Fastenprozesses zu integrieren und die Gestaltung der Aufbautage und der Nachfastenzeit zu thematisieren.

Wenn wir am Ende der Fastenzeit mit frischem Elan und lebendigen Perspektiven nach Hause zurückkehren und feststellen, dass die sprichwörtliche Leichtigkeit des Seins und das gewachsene Selbstvertrauen auch in unserem Alltag zum tragen kommt, werden wir motiviert bleiben, weiterhin selbstbestimmt und eigenverant-wortlich für unsere Gesundheit einen Beitrag zu leisten.

Teil einer solchen Strategie könnte heissen: sich einmal im Jahr eine Heilfastenkur zu gönnen.
  Christina Hostettler
Praxis Connections
CH-3154 Rüschegg-Heubach
info@heaven-earth.ch
Tel. +41 (0) 31 738 88 34
Fax +41 (0) 31 738 92 30

© 2003-2008 | Web
  Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie mich am besten an. Unterlagen können Sie direkt anfordern auf der Seite Kontakt.

« zurück zu:
HEILFASTEN ... und der Schlüssel zum Glücklichsein!
Kur und Ferien für Wohlbefinden und Fitness